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Habichtswald-Klinik Unser Informationsservice zum Thema: Onkologie
Ganzheitsmedizinisches Angebot für
Fallbeispiel I: Onkologie
und Ayurveda
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| Tag: | 1-2 | 3-5 | 6-7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
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Snehana: A. Snehapàna (Innerliche Fettbehandlung) |
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B. Bàhya Snehana (Äußerliche Fettbehandlung) |
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Netratarpàna (Augenwannenbehandl. mit ayurved. Ölen) |
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| Svedana: (Schwitzen) | ● | ||||||||||||||||
| Virecana: (Abführen) | ● | ||||||||||||||||
| Basti: (Enemata) | ● | ||||||||||||||||
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Nasya (Ausleitende Inhalationsbehandlung) |
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Hinzu kam eine spezielle Diät zugeschnitten auf
die Patientin und das Behandlungsstadium. Die Patientin nahm außerdem am
Kochkurs für Patienten teil.
Unter diesen ganzheitlichen Therapieverfahren besserte sich die Gesamtsituation
der Patientin sowie der Allgemein- und Kräftezustand merklich. Am Ende der
Behandlungszeit fühlte sich die Patientin deutlich kräftiger. Kopfschmerzen und
Tinnitus sind nicht mehr aufgetreten. Die Belastungsdyspnoe hat sich deutlich
reduziert. Rückenschmerzen und ischialgieähnliche Schmerzen sind vollständig
verschwunden. Der depressive Zustand besserte sich, so dass die Patientin zum
ersten mal über euphorische Zustände berichtete, über normale Gefühle sprechen
kann. In diesem Sinne zeigen unsere Erfahrungen mit der Ayurveda-Therapie, dass
die seelischen Ebenen des Patienten und auch die feinsten Seinsebenen
beeinflusst werden können und dass nicht nur die physische Verfassung
berücksichtigt wird.
Laborchemisch fällt auf, dass es zu einer Normalisierung der deutlich
reduzierten Anzahl der Total-T-Lymphozyten von 650/mm³ auf 1000/mm³
(Normbereich) gekommen ist. Gleichzeitig ist die Anzahl der natürlichen
Killerzellen von 240/mm³ auf 430/mm³ angestiegen. Aus onkologischer Sicht wurde
dies als Anzeichen für eine deutlich gebesserte Immunitätslage gesehen.
Bei der ambulanten Nachbetreuung beobachten wir eine anhaltende Stabilisierung
über weitere sechs Monate. Hierbei ist sicherlich hilfreich, dass die Patientin
die diätetischen Ayurveda-Ernährungsempfehlungen (insbesondere in Bezug auf
konstitutionsgerechte Ernährung) zu großen Teilen in ihren Tagesablauf
integriert hat.
Fallbeispiel II:
Onkologie und AYURVEDA
55- jährige Patientin
Onkologie - Hauptdiagnosen:
-
Brusterhaltend
operiertes Mamma-Carcinom links (Quadrantenresektion, Axilladissektion)
12/93, Histologie:
Invasivductales Carcinom, Tumorstadium: pT 2, N1 bi (3/10) M0 – GII,
Rezeptorstatus
(Östrogenrezeptoren positiv), Hormonstadium: postmenopausal
(Hysterektomie
1974)
-
Z. n. adjuvanter
kombinierter Polychemotherapie (CMF-Schema 3 Zyklen), Radiotherapie von
1/94 bis 4/94
-
Fortlaufende
antiöstrogene Therapie mit Nolvadex, 20mg/Tag.
Nebendiagnosen:
-
Chronisch rezidivierende
obstruktive Bronchitis
-
Arterielle Hypertonie
-
Periarthritis
humeroscapularis rechts
-
Hyperurikämie
Vorgeschichte:
Seit etwa zehn Jahren besteht eine
chronisch rezidivierende Bronchitis, die insbesondere in den Wintermonaten – im
Rahmen von Infekten der Atemwege – akut exazerbiert. Eine Belastungshypertonie
ist seit fünf Jahren bekannt, wurde nie medikamentös behandelt. Im Dezember 1993
wird ein Carcinom der linken Mamma brusterhaltend operiert (Tumorstadium s. o.).
Anschließend Chemotherapie und Radiatio, wie oben beschrieben.
Bei regelmäßiger Nachsorge ergibt sich kein Hinweis auf Rezidiv oder Progress
der Erkrankung (Laborchemisch, Tumormarker, Mammographie, Knochenszintigramm,
Sonographie des Abdomens)
In der Lymphozytendifferenzierung zeigen sich – bei sechsmonatlichen Kontrollen
– seit Jahren erniedrigte Werte für B-Lymphozyten (deutlich unter der Normgrenze
von 6,4 %) und eine permanent erhöhte Anzahl der T-Suppressor-Zellen (über der
Normgrenze von 38,3 %).
Onkologie und Ayurveda -
Therapie und Verlauf:
Im Juni 1997 kommt die Patientin aus eigener Initiative zu einem
ayurvedischen Therapieverfahren in unsere Klinik. Bei Aufnahme besteht eine
bronchitische Reizung der Atemwege. Aus ayurvedischer Sicht besteht eine
Pitta-Vàta-Konstitution und eine Vàta-Aggravation mit Ama (übersetzt etwa:
„Stoffwechselschlacke“) –Belastung des Organismus. Die Patientin blieb 14 Tage.
Das Therapieverfahren sah in der Übersicht folgendermaßen aus:
I. „Mobilisierende Maßnahmen“ (Pùrvakarma):
Snehana („Therapie mit Ölen und Fetten“), dieses hat zwei Aspekte:
A. Àbhyantara Snehana ("Innerliches Fetten“) hierzu gehört das Snehapána, das ist die Einnahme eines speziell aufbereiteten Butterfetts.
B. Bàhya Snehana: Spezifische äußerliche Anwendungen mit Ölen und Fetten. Öle und Fette werden dabei speziell auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Ebenso Art, Dauer und Intensität der Anwendung. Hierzu gehört auch das Netrartarpana (eine Augenwannenbehandlung mit ayurvedischen Ölen)
Svedana („Schwitztherapie“): Dies umfasst spezielle Wärmeanwendungen.
II. „Hauptmaßnahmen“ (Pradhànakarma):
Virecana,
Abführtherapie.
Bastikarma,
speziell zusammengestellte Enemata zur Therapie über die Darmschleimhaut
Die Patientin blieb insgesamt 15 Tage. Das Heilverfahren sah zeitlich gerafft folgendermaßen aus:
| Tag: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
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Snehana: A. Snehapàna (Innerliche Fettbehandlung) |
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B. Bàhya Snehana (Äußerliche Fettbehandlung) |
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| Svedana: (Schwitzen) | ● | ● | ● | ||||||||||||
| Virecana: (Abführen) | ● | ||||||||||||||
| Bastikarma: (Enemata) | ● | ● | ● | ● | ● | ● |
Über den ganzen Zeitraum
wurde die Kost speziell nach ayurvedischen Gesichtspunkten zusammengestellt.
Unter dieser Behandlung bessert sich der Allgemeinzustand der Patientin
deutlich, die Bronchitis ist bis zur Entlassung ausgeheilt. Bei einer erneuten
Kontrolle der Lymphozyten vor Entlassung ist eine Normalisierung der Total
B-Lymphozyten und T-Suppressor-Zellen zu verzeichnen.
Fallbeispiel III: Onkologie und AYURVEDA
54-jähriger männlicher Patient
Onkologie - Hauptdiagnosen:
-
Zentroblastisches
Non-Hodgkin-Lymphom, Stadium II A, mit Befall der Zervikallymphknoten
links und rechts
sowie axillär links. Erstdiagnose Januar 1997
-
Z. n. percutaner
Radiotherapie der Lymphknotenstationen cervikal beidseits, supraclavikulär
bds. Und axillär
bds. (Minimantel) bis zu einer Gesamtdosis von 36 Gray von Feb. Bis März
1997.
Nebendiagnosen:
-
Erschöpfungssyndrom
-
Depressiver Zustand
-
Locoregionale Dermatitis
nach Radiatio
-
Pityriasis versicolor in
Nacken und beiden Axillen
-
Hyperceratosen an den
Fußsohlen und Ekzem an beiden Handflächen
-
Onychomykose der
Zehennägel
-
Morbus Scheuermann
Vorgeschichte:
Der Patient selbst tastete eine Lymphknotenvergrößerung links am Hals; in
der Folge entwickeln sich Lymphadenopathien in beiden Axillen. Durch Biopsie
wird im Dez. 1996 die Diagnose eines zentroblastischen Non-Hodgkin-Lymphoms
gestellt. Dem Stadium entsprechend wird eine lokale percutane Radiotherapie
durchgeführt, die vom Patienten mittelmäßig vertragen wurde (lokales Erythem,
das jetzt weiter persistiert; Infektion der bestrahlten Haut durch Pityriasis
versicolor; Verschlechterung des Handekzems). Ein Ekzem beider Hände mit
Dysdiadochokinese ist bekannt. Der Patient neigt zu hyperazider Reaktion des
Magens, Pyelonephritis 1975. Onychomykose der Zehennägel, Morbus Scheuermann.
Der
Patient kam zur Aufnahme wegen reduzierter Leistungsfähigkeit, Müdigkeit,
polyartikulären Schmerzen, Durchschlafstörungen, Angstzuständen, depressiver
Reaktion, reduziertem Appetit, Gewichtsabnahme (7 kg in 2 Monaten), Pollakisurie,
Nykturie, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Juckreiz der Hände und inguinal.
Onkologie und Ayurveda - Therapie und Verlauf:
Aus ayurvedischer Sicht besteht bei dem Patienten eine Kapha-Pitta-Konstitution
(Prakrti) mit einer starken Vàta-Aggravation. Diese äußert sich in
Gewichtsabnahme und reduziertem Allgemeinzustand. Im ayurvedischen
Therapieverfahren geht es zunächst darum, den Organismus zu reinigen, um
anschließend roborierende Maßnahmen (hier insbesondere Bastikarma und
entsprechende Diät) durchzuführen. Im Rahmen des Pancakarma wurden folgende
Maßnahmen durchgeführt:
I. „Mobilisierende Maßnahmen“ (Pùrvakarma):
Snehana („Therapie mit Ölen und Fetten“), dieses hat zwei Aspekte:
A. Àbhyantara Snehana (Innerliches Fetten“) hierzu gehört das Snehapána, das ist die Einnahme eines speziell aufbereiteten Butterfetts.
B. Bàhya Snehana: Spezifische äußerliche Anwendungen mit Ölen und Fetten. Öle und Fette werden dabei speziell auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Ebenso Art, Dauer und Intensität der Anwendung. Hierzu gehört auch das Netrartarpana (eine Augenwannenbehandlung mit ayurvedischen Ölen)
Svedana („Schwitztherapie“): Dies umfasst spezielle Wärmeanwendungen (in diesem Fall Upanàhasveda – Spezialbehandlung zu Bandscheiben- und Knorpelregeneration – für den Bereich der Lendenwirbelsäule)
II. „Hauptmaßnahmen“ (Pradhànakarma):
Virecana,
Abführtherapie.
Bastikarma,
speziell zusammengestellte Enemata zur Therapie über die Darmschleimhaut
Der Patient blieb insgesamt 14 Tage. Das Heilverfahren sah zeitlich gerafft folgendermaßen aus:
| Tag: | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
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Snehana: A. Snehapàna (Innerliche Fettbehandlung) |
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B. Bàhya Snehana (Äußerliche Fettbehandlung) |
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| Svedana: (Schwitzen) | ● | ● | ● | |||||||||||
| speziell:
Upanàhasveda (Spezialbehandlun zur Band- scheiben und Knorpelregeneration) |
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| Virecana: (Abführen) | ● | |||||||||||||
| Bastikarma: (Enemata) | ● | ● | ● | ● |
E-mail: info@ayurveda-klinik.de Adresse: Ayurveda-Klinik Kassel, Habichtswald-Klinik, Wigandstrasse 1, D-34131 Kassel.
Dr. med. Mihai
Ananda S. Chopra
Funktionsoberarzt der Onkologie
Habichtswald
Klinik AYURVEDA
(Dr. Kalyani Chopra, Leitende Ärztin der Ayurveda-Klinik Kassel)
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