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Habichtswald-Klinik Unser Informationsservice zum Thema: Das Immunsystem
Onkologie in Kombination mit
AYURVEDA
Immunsystem -
Grundproblematik und Fragestellung Immunsystem - Patienten und MethodikBei den unselektiert konsekutiv mit Pancakarma-Therapie behandelten Patienten wird bei der Aufnahme und nach zwei Wochen ein Immunstatus bzw. Lymphozytendifferenzierungstest durchgeführt. Immunsystem - ZusammenfassungAufgrund unserer Erfahrung wird eine Verbesserung des Immunstatus bei onkologischen Patienten, die ein Pancakarma-Heilverfahren durchgeführt haben erreicht und durch Fallbeispiele vorgestellt. Bei
Krebspatienten wurde eine sog. Statusuntersuchung des
Immunsystem
s
durchgeführt. Es handelt
sich um einen Lymphozytendifferenzierungstest, mittels einer Durchflußzytometrie
des Bekton Dickinson Immuno System. Mit dem Test werden sowohl prozentual als
auch absolut, die Zahl der Lymphozyten, T-Lymphozyten (Timuslymphozyten),
B-Lymphozyten, T-Supressorzellen (hemmende Zellen), T-Helferzellen, natürliche
Killerzellen ermittelt, sowie die sog. Ratio (das Verhältnis zwischen
T-Helfer-Zellen und T-Supressorzellen) ermittelt. Seit kurzem können wir auch
die Zahl der aktiven natürlichen Killerzellen bestimmen. Eine rasche und für das klinische Bild geeignete Besserung des Immunsystem s haben wir bei den Krebspatienten durch ein Pancakarma-Heilverfahren erzielen können. Wir stellen vier Fallbeispiele, die deutlich die Besserung des Immunsystem s unter Durchführung des Pancakarma-Heilverfahrens illustrieren, vor. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Besserung des Immunsystem s vollständig einer Besserung der Lebensqualität des Patienten und einer Besserung der klinischen Situation korreliert. Das Immunsystem und AYURVEDA (Pancakarma) Was ist Pancakarma? Dies ist eine fünffache Reinigungstherapie, eine spezielle ayurvedische Behandlungsform. Immunsystem - Die fünf Reinigungstherapieverfahren sind: 1. Vamana 2. Virecana 3. Basi 4. Nasya 5. Rakta Mokshana
Immunsystem - Wie wirkt
das
Pancakarma-Heilverfahren? Immunsystem - Was sind die Ziele des Pancakarma? · Verbesserung bzw. Normalisierung des Immunsystem s · Erhaltung der Gesundheit · Behandlung von Krankheiten
Verbesserungsmöglichkeiten des
Immunsystem
s durch
Pancakarma Den Patienten werden neben den klassischen anamnesischen, diagnostischen Möglichkeiten verschiedene Entspannungsverfahren wie Gespräch zur Diagnose, tägliche Visite, Pulsdiagnose, Yogaübungen, Singen, stützende Gesprächstherapie, Krankengymnastik einzeln und Gruppenbehandlung angeboten und alles in einer positiven, affektiv günstigen und besonderen Atmosphäre durch ein speziell geschultes Personal. Vor der Durchführung der Pancakarma-Therapie werden beiden Krebspatienten ein Immunstatus-Test durchgeführt (absolute Zahlbestimmung der B-Lymphozyten, T-Lymphozyten, T-Supressorzellen, T-Helferzellen, natürliche Killerzellen, das Verhältnis zwischen Helferzellen und Supressorzellen, sog. Ratio). Bei gestörtem Immunsystem wurde beobachtet, dass bei den Patienten, die eine Pancakarma-Therapie abgeschlossen haben, bei der Entlassung (nach zwei Wochen) ein verbesserter oder normalisierter Immunstatus vorlag. Es werden hier
4 onkologische Fälle nach Durchführung eines
Pancakarma-Heilverfahrens
vorgestellt, bezüglich einer Besserung oder Normalisierung der Immunlage. Es
fällt auf, dass bei allen vorgestellten Patienten vor der
Pancakarma-Therapie
die absolute Zahl oder die prozentuale Zahl von bestimmten
Lymphozyten-Subpopulationen im pathologischen Bereich lagen. Nachdem die
Patienten die Therapie abgeschlossen haben, sind die Werte normalisiert. Bei HIV-Patienten handelt es sich um eine Viruserkrankung und die Senkung der T-Helferzellen stellt ein charakteristisches, immunologisches Bild dar. Bei unseren onkologischen Patienten wird die Immunabwehrlage durch vielfältige Faktoren gestört wie z.B. Operation, Narkose, die Krankheit selbst, Bestrahlungen, Chemotherapie, psychische Belastungen. Unter der Pancakarma-Therapie werden nicht nur die T-Helferlymphozyten im selben Umfang gebessert oder normalisiert, sondern auch alle anderen Werte der Lymphozytendifferenzierung. Nachfolgend noch einige weitere Fallschilderungen von Patienten, die eine besondere Besserung des Immunsystem s nach Durchführung eines Pancakarma-Heilverfahrens erlebt haben: Fallbeispiel 1: Verbesserung des Immunsystem s durch AYURVEDA Frau G., 48
Jahre alt, seit Juli 96 an
Mamma-Ca. erkrankt. Am 10.7.1996 wurde bei ihr eine
totale Mastektomie durchgeführt. Anschließend
Chemotherapie und Bestrahlung.
Klinisch wirkt die Patientin sehr depressiv (selbige hat ein Buch mit
psychologischem Thema veröffentlicht). Bei der Aufnahme klagte die Patientin
über verschiedene Symptome und Beschwerden infolge der
Chemotherapie und
Bestrahlung. Der Immunstatus zeigte eine Reduzierung der Z-Lymphozyten um 500(cu
mm, einen Abfall der T-Helferzellen-Aktivität unter 400/ml, gleichzeitig eine
erniedrigte Zahl der Natürlichen Killerzellen. Fallbeispiel 2: Verbesserung des Immunsystem s durch AYURVEDA Frau K.H.B., 52
Jahre alt, Zustand nach operiertem
Mamma-Ca., Z. n.
Chemotherapie. Fallbeispiel 3: Verbesserung des Immunsystem s durch AYURVEDA Die Patientin,
Frau J. L., 63 Jahre alt, Zustand nach brusterhaltend operiertem
Mamma-Carzinom
links, Zustand nach Bestrahlungen und fortlaufender antiöstrogener Therapie mit
Tamoxifen, 30mg/tag. Zustand nach Nephrektomie rechts wegen Nephrolithiasis,
Carpaltunnelsyndrom, chron. pallindromer
Rheumatismus,
Zustand nach Cholezystektomie. Die polymorbide Patientin hatte bei der Aufnahme eine
ausgesprochen schlechte Immunlage: deutliche Reduzierung der T-Lymphozyten-Zahl,
erniedrigte, im pathologischen Bereich befindliche, T-Helfer-Zahl. Fallbeispiel 4: Verbesserung des Immunsystem s durch AYURVEDA Frau H. M. ist
41 Jahre alt und wurde im Sept. 1995 wegen eines
Mamma-Ca. brusterhaltend
operiert. Es handelte sich histologisch um einmultifokales, solides Carzinom, so
dass ein erhöhtes Lokalrezidiv angenommen werden musste. Es wäre daher eine
Mastektomie indiziert gewesen, was Frau M. jedoch ablehnte. Im weiteren Verlauf
nach der OP, folgte die adjuvante Radio- und
Chemotherapie von Sept. 1995-Mai
1996. Eine
Besonderheit des
Pancakarma-Heilverfahrens ist eine tiefgreifende Wirkung auf
Körper und Seele, obwohl häufig nur ein Zeitraum von 14 Tagen bis 3 Wochen zur
Behandlung benötigt wird. Immunsystem - Diskussion, Schlussfolgerung: Die
hervorragende und schnelle Besserung der gestörten Immunlage bei Krebs-Patienten
durch ein
Pancakarma-Heilverfahren kann hypothetisch durch eine Mobilisierung
der supprimierten Immunkräfte erklärt werden.
1) Die Literatur des letzten
Jahrzehntes und besonders die Arbeiten von Prof. Kargan (Los Angeles) in der
früheren Zeit zeigen, die Bedeutung des Darmes für das Immunsystem. Der Darm ist
durch das mucosa-assoziierte lymphatische Gewebe (MALT) mit zahlreichen Organen
immunologisch verbunden. Bei der Vermittlung während einer intestinalen Reaktion
interagieren diese Organe durch hin- und zurückwandernde Zellen. Dieses „trafficking“
ist sehr stark abhängig von einer spezifischen Ligandrezeptor-Interaktion. Ein
Ausfall des protektiven MALT führt zu einer Dysreaktion dieser Organe auf
Stimuli der Umgebung (Antigene, Bakterien, Toxine, Allergene) und damit zu
schweren Symptomen und Erkrankungen. Der Darm weist eine komplexe Physiologie
auf und hat, wie die verschiedenen Tiermodelle gezeigt haben, den Schlüssel zur
Kontrolle von zahlreichen, metikulösen Regulationen diverser Zellpopulationen,
die die cytokine Antwort auf die luminalen Stimuli kontrollieren. Weiterhin
besteht eine Kommunikation auf der Ebene zahlreicher Zellpopulationen, d. h.
sowohl der Mastzellen als auch der Myofibroblasten, mit dem neuro-endokrinen
System und somit erscheint eine bidirektionale „Verständigung“ als
wahrscheinlich. Neben bakteriellen Mechanismen gibt es auch andere
nicht-bakterielle für die Kommunikation zwischen Darm und anderen Organen. 2) Bekannt ist, dass alle immunologisch bedeutsamen Organe des Menschen – wie etwa Thymus, Milz, Lymphknoten und Knochenmark – durch das autonome Nervensystem innerviert werden. Über die funktionelle Bedeutung dieser Innervation ist erst wenig bekannt, jedoch stützen neuere Experimente die These, dass das autonome Nervensystem regulatorische Einflüsse auf die lymphatischen Organe ausübt. So konnte gezeigt werden, dass durch sympathische Nervenfasern inhibitorische Effekte auf Immunreaktionen vermittelt werden. Führt man etwa im Tierexperiment eine Denervierung der Milz durch, so kommt es zu einer Stimulation von Immunreaktionen, welche offenbar auf den Wegfall inhibitorischer Einflüsse beruht. Umgekehrt lässt sich nach Applikation Alpha-Adrenergen-Agonisten eine Immunsuppression demonstrieren. Dass es sich hierbei keineswegs um einseitige Prozesse handelt, sondern um eine wechselseitige (bidirektionale) Beeinflussung, geht u. a. aus dem Absinken des Noradrenalin-Gehaltes der Milz nach Immunisierung von Versuchstieren mit einem Standard-Antigen (z.B. Schaf-Erythrozyten) hervor. Weitere Hinweise auf die enge Verflechtung von Nerven- und Immun-System verdanken wir dem Einsatz moderner Techniken der Immun-Histochemie. Beispielsweise finden sich Noradrenergen-Rezeptoren, vorzugsweise Beta-Rezeptoren, in Lymphknoten, was als weiterer Hinweis auf eine regulatorische Funktion des Noradrenergen-Systems bei der Lymphozyten-Aktivität und möglicherweise auch bei der Lymphozyten-Reifung gewertet werden kann. Einige Autoren nehmen an, dass humorale Immun-Antwort stimuliert werden kann, indem die Aktivität von T8-Supressorzellen durch ß-Adrenergen-Impulse gehemmt wird. Außerdem wurde die praktische Relevanz der Wechselwirkung zwischen Zentralnervensystem und Immunsystem in klassischen Konditionierungsexperimenten demonstriert. Im Zusammenhang mit besonders therapieresistenten Erkrankungen wie z. B. Krebsleiden wird in der letzten Zeit die Bedeutung der individuellen Krankheits-Verarbeitung (Coping) lebhaft diskutiert. Man postuliert einen direkten Zusammenhang zwischen der psychischen Krankheits-Verarbeitung des Patienten und der Krankheits-Prognose und dies wird auf psychoimmunologische Mechanismen zurückgeführt. Mit diesen Kenntnissen und Hypothesen wurde die Psycho-Immunologie bzw. die Psycho-Onkologie geboren. Durch ein Pancakarma-Heilverfahren, durch die klinische Atmosphäre, durch die permanente Information und Kommunikation, auch der Patienten untereinander, Singen, Entspannungsübungen usw. ist es möglich, dass das autonome Immunsystem rasch beeinflusst werden kann und somit eine Modulierung der Lymphozyten-Funktion erfolgt.
Immunsystem - Zusammenfassend:
Dr. medic. N. Mihai (Dr. Kalyani Chopra, Leitende Ärztin der Ayurveda-Klinik Kassel)
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